Pflichtprogramm Mindest-Umsatz

Lassen Sie uns heute – im Teil 2 – „den Spieß umdrehen“. Rendite erzielen ist ein Merkmal rentabler Vermittlerbetriebe, ein Indiz wirtschaftlich agierender Versicherungsagenturen, Versicherungsmakler oder Finanzdienstleister. Ohne Rendite kann nicht investiert werden. Chancen unternehmerischer Weiterentwicklung müssen liegen bleiben. Wie aber stelle ich – passend zu den eigenen Ausgaben – sicher, ausreichend Umsatz auch zu erzielen?

In unseren Beratungen oder auch in Workshops zur Finanzplanung von Versicherungsagenturen, Versicherungsmaklern oder von Finanzdienstleistern arbeiten wir mit einer sehr einfachen Rückwärtsrechnung, unserer so genannten Inverskalkulation. Wir nehmen alle Ausgaben des Vermittlerbetriebs aus der betrieblichen Sphäre (also Betriebsausgaben sowie betriebliche Steuern) sowie alle Ausgaben aus der privaten Sphäre (also sämtliche Privatausgaben, insbesondere auch die persönlichen Sozialversicherungsbeiträge und die persönlichen Steuern).

Auf Besonderheiten verschiedener Rechtsformen gehe ich aus Gründen der Einfachheit an dieser Stelle nicht ein. All diese Positionen addieren wir und schlagen dann noch einen Rendite-Puffer in Höhe von minimal 5%, ideal 20% des späteren Ergebnisses drauf. (Das ist „mathematisch anspruchsvoll“, aber mit dem Dreisatz gut machbar …) Das Ergebnis ist der betriebliche Mindest-Umsatz gemäß Ritter-Kalkulation, das Pflichtprogramm (oder zumindest dessen untere Grenze) jedes Unternehmers und damit auch jeder Versicherungsagentur, jedes Versicherungsmaklers und jedes Finanzdienstleisters.

Betriebsausgaben inklusive
betriebliche Steuern

plus Privatausgaben inklusive
Sozialversicherungsbeiträge und persönliche Steuern

plus 5 bis 20 Prozent Rendite (vom Mindest-Umsatz)

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Betriebswirtschaftliche Mindest-Umsatz Ihres Vermittlerunternehmens

HIER KLICKEN, auf www.institutritter.de können Sie Ihre Betriebs- und Privatausgaben planen. Sie finden die Vorlagen in den Checklisten ganz unten.

Wer diesen Wert, den eigenen Mindest-Umsatz, nicht kennt und einfach mal „drauflos Produktion macht“, am besten mehr als im Vorjahr, ansonsten aber egal, schrammt trotz seines vorhandenen Vertriebserfolgs dennoch an dem betriebswirtschaftlich Notwendigen oft vorbei. Dessen (nicht vorhandene) Kalkulation geht daneben, unabhängig davon, ob er Vertriebsziele gleich welcher Art erfüllt hat oder nicht. Ob das bei Ihnen zutrifft, können Sie u.a. daran erkennen, wie üppig der Saldo auf Ihrem Konto ist. Pendelt Ihr Kontostand ständig um Null, bekommen Sie immer wieder Unruhe, wenn Bescheide vom Finanzamt anstehen, dann haben Sie Handlungsbedarf. Es wäre fahrlässig, eine Kalkulation dieser Art zu ignorieren. Ein Teil des notwendigen Mindest-Umsatzes ist eventuell durch feste Einnahmen gedeckt, der andere Teil muss durch variable Provisionserlöse hinzu produziert werden. Wie hoch dieser Wert ist, wo Ihr ganz persönlicher Zielwert ist, das müssen Sie wissen! Nochmal: Das müssen Sie wissen! Es darf kein Zufall sein, ob Sie Ihre unternehmerischen und privaten Verpflichtungen finanzieren können oder nicht. Management by Kontoauszug ist ein Vertriebsrelikt der 80er, maximal der 90er Jahre und hat mit 2010 nichts mehr zu tun!

Meine Empfehlung: Widmen Sie sich diesem Thema, es ist für das Funktionieren und für das Weiterentwickeln Ihres Vermittlerbetriebs fundamental wichtig. Stellen Sie sich dem Notwendigen, seien Sie Unternehmer! Allein damit sind Sie einer Vielzahl der Marktteilnehmer und regionalen Mitbewerber um einiges voraus. Im übrigen: Einige davon wird es – auch weil sie (finanziell) nicht funktionieren – alsbald gar nicht mehr geben.

Planen Sie resultierend aus Ihrem Mindest-Umsatz dann Ihr Geschäft. Wie viel Termine mit welcher Produktion sind erforderlich? Wie genau werden Sie diese Terminfrequenz sicher stellen? Welche internen Abläufe und welche interne Aufgabenteilung ermöglichen Ihnen, diese Schlagzahl tatsächlich zu erreichen?

Auch wenn Versicherungsagenturen, Versicherungsmakler oder Finanzdienstleister gern intuitiv Ihrem Vertriebsgeschäft nach gehen und all das betriebswirtschaftlich Notwendige irgendwie nervt: Ein Mindestmaß an Planung ist ab einer bestimmten Unternehmensgröße unvermeidbar. Ihre Kunden haben einen professionell funktionierenden Betrieb verdient, der Ertrag erzielt und damit Beständigkeit sichert. Beweisen Sie professionelles Unternehmertum! Ihre Kunden, Ihre Mitarbeiter, Ihre Familie und auch Sie sind es wert!

Ihre unternehmerische Aufgabe, Kunden heute, morgen und übermorgen zu Sicherheit zu verhelfen ist zu wertvoll, um das eigene Unternehmen unsicher und planlos laufen zu lassen. Dann hören Sie besser auf!

Noch eine Bitte: Senden Sie den Link zu diesem Beitrag (oder die Seite www.ritterblog.de) allen, die ihn einmal lesen sollten. Am einfachsten unten mit dem schwarzen Button „Tell a Friend“. Danke!

Und danke für Ihre Zeit!

Beste Grüße aus dem hohen Norden,
heute aus Kiel, kurz vor einem Inhouse-Seminar
„BEST OF deutscher Vermittler – Von den Besten lernen“

Ihr Steffen Ritter

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Vorausschau – Die nächsten Themen in dieser Reihe:

  • Empfehlenswerte Betriebsausgabenquoten der Branche
  • Tatsächliche Betriebsausgabenquoten der Branche

Bis morgen!?

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