Ich glaube, das Internet setzt sich durch 😉 … liebe Grüße aus New York

Die Kundenkommunikation hat sich in den letzten drei Jahren grundlegend verändert. Es gab schleichend eine Revolution, die Online-Revolution. Doch nur ein Teil der Unternehmer, Verkäufer und Vermittler ist dabei. Im Gegenteil: Viele sind in ihren Online-Präsenzen eher konservativ-langweilig und zurückhaltend unterwegs. Und das, obwohl es in der immer intensiveren Nutzung des Internets durch eine Masse von Kunden eine wahre Explosion gab, es in immer mehr Lebensbereiche auf verschiedenen Wegen Einzug hielt.

Aktuell bin ich gerade in den Vereinigten Staaten und es gibt kaum ein kleines oder auch großes Unternehmen, das nicht Offline-Kunden systematisch auch online anziehen möchte. QR-Codes, Gewinnspiele, Gutscheine, Hinweise aller Art. An der Kasse gibt es mit dem Bon noch einen zweiten Beleg, der gnadenlos geschickt den Online-Kontakt noch am gleichen Tag zum Ziel hat. Und wenn es nur in einigen Prozent aller Kundenansprachen gelingt, kann es dennoch maximalen Nutzen entfalten. Offline und Online – in beiden Welten, geschickt miteinander verknüpft, liegt die Zukunft moderner, wirksamer Kundenarbeit.

Mit „konservativ-langweilig und zurückhaltend“ meine ich in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowohl die Attraktivität der eigenen Homepages als auch andere Wege, online – zum Beispiel per Social Media, Facebook, Blog & Co. – in Erscheinung zu treten. Ich meine aber auch die Bereitstellung verschiedenster einfacher Arten, Kunden zu ermöglichen Kontakt aufzunehmen. Heute möchte ich Ihnen ein paar Gedanken aus eigener Praxis und darüberhinaus geben.

Seit über fünf Jahren gibt es bereits meinen Ritterblog, Sie lesen ihn gerade. Deutlich mehr als doppelt so lange gibt es unsere Hauptwebsite. Die Nutzerquoten des Blogs, also die Seitenaufrufe verschiedener User von http://www.ritterblog.de – täglich im mittleren vierstelligen Bereich laut Statistik (so man der glauben kann, anders nachzählen geht ja nicht) – schlagen unsere eigentliche Website um Längen. Warum ist das so?

Eine Internetseite ist eine Visitenkarte. Mit ihr stellt ein Unternehmen sich vor. Wir über uns … unsere Leistungen … so finden Sie zu uns … Sie kennen das. Eigentlich nichts anderes als eine etwas aufgeblasene, natürlich im besten Fall sehr informative Visitenkarte. Oftmals aber auch mit Inhalten, die lange Zeit unverändert bleiben. Wer einmal, wer zwei Mal und wer noch ein drittes Mal sich auf diese Seite verirrt hat … und nie war etwas anders … er wird ein viertes Mal sicher nicht vorbeischauen. Es sei denn, er sucht die Telefonnummer.

Bei einem Blog ist es anders. Er lebt von neuen Beiträgen, nicht geschrieben für und über Ihr Unternehmen, sondern in den allermeisten Fällen nutzenorientiert für Ihre Kunden. Das können Impulse und Ideen sein, kleine Berichte aus der eigenen Geschäftspraxis. Mal augenzwinkernd, mal empfehlend. Das können auch Produkte und eigene Leistungen sein. Oder mal ein Video oder etwas ganz anderes. Der Informationsgehalt und auch die neugierige Erwartung von Besuchern sind hier ungleich höher. Wenn Sie regelmäßig auf den Ritterblog klicken: Sie erwarten doch auch einen neuen Beitrag, einen neuen Impuls, oder? Mal trifft dieser Ihre Erwartungshaltung, mal etwas weniger.

Heute können Sie zudem die Internetseiten miteinander verknüpfen. Sie können eine Haupthomepage mit Teaser-Texten aus einem Blog (Überschrift und erste Worte) anfüttern. Sie können Social-Media-Kästen (z.B. Facebook, Twitter oder auch Youtube) einbauen. Das machen wir auf http://www.institutritter.de auch. Momentan ist diese Seite wieder in Überarbeitung, das werden Sie zwischenzeitlich hier und da merken. Wir lassen sie dennoch auch in dieser Zeit online. Anfang nächsten Jahres ist sie dann komplett neu layoutet und zusätzlich auch für die Smartphone-Ansicht aufwändig optimiert.

Unser Engagement auf Facebook unter http://www.facebook.com/institutritter hat dazu geführt, dass wir bislang nach einem knappen Jahr über 1.000 freundschaftliche Kontakte gewonnen haben, denen wir immer wieder Einblick in unsere Arbeit und weitere Impulse geben. Danke an dieser Stelle an alle und an alle weiteren, die uns und unserer Arbeit vertrauen und uns ihr „Gefällt mir“ geben!

Mein Tipp für 2013: Widmen Sie sich dem Internet, den immensen Kontakt- und Informationsmöglichkeiten dieses Mediums, bewusster als bisher. Das ist nicht die Sache irgendwelcher Spezialisten, das ist – davon bin ich überzeugt – Inhaberaufgabe! Das Internet ist aus dem Alltag der meisten Menschen nicht mehr wegzudenken. Und immer mehr sind auch mit ihren Handys intensiv online. Ich selbst kann mir das mögliche „Online-sein“ in vielen Aspekten des Alltags nicht mehr wegdenken, privat wie beruflich. Wie bei anderen Dingen im Leben gilt auch hier: Das Maß macht die Droge, die Dosis ist entscheidend.

Sie sollten mit Ihrem Unternehmen – das als meine Empfehlung zum Jahresende – modern dabei sein. Eine größere Chance zur Verbreitung Ihrer Botschaft haben Sie nicht!

 

Ich wünsche Ihnen – heute aus New York –
ein unternehmerisch erfolgreiches Jahr 2013 

Ihr Steffen Ritter

PS. Ein paar Live-Bilder aus den USA in den nächsten Tagen gibt’s auf http://facebook.com/steffenritterlive …

(C) Andrea Damm, pixelio.de

 

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Eine Antwort zu “HAAALLLOOO!!! Es gab eine Revolution!”

  • Jan Helmut Hönle

    Lieber Herr Ritter,
    Sie sprechen mir aus dem Herzen. Einige der Vermittler wehren sich zwar noch dagegen, aber entscheidend ist, was der Kunde möchte. Und wenn sich 14 Mio Interessierte zum Thema Versicherungen pro Quartal im Internet informieren, dann sollte man dies nicht ignorieren. Ganz im Gegenteil, man sollte diese Power für sich nutzen und den Kunden dort abholen, wo er sich befindet – im Internet. Und eine mögliche Strategie ist hier die Online-Beratung.
    Ich freue mich auf unser Gespräch Anfang Januar. Herzliche Grüße
    Jan Helmut Hönle

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