Die KURZE Antwort

Nein.

Die AUSFÜHRLICHE Antwort

Derjenige Selbständige, der sich für unfehlbar hält, der es unmöglich findet, (noch) besser zu werden, der glaubt, von anderen nichts mehr lernen zu können, der von seinem Chef-Podest eher mitleidig herunter auf die Welt schaut, ist arm. Und er ist krank.

Er ist erfolgsbehindert, …

… denn er glaubt, nur sein Weg zum Erfolg ist der einzig Richtige, weil es seine Entwicklung ja auch bewiesen hat. Er berücksichtigt nicht, dass dies auch anders, schneller, ertragsstärker möglich gewesen wäre. Es gibt nichts, was nicht auch besser ginge!

Erschwerend kommt hinzu: Die Rezepte, die einen Unternehmer bis dahin gebracht haben, wo er heute steht, werden ihn eventuell nicht weiterbringen. Schade, dass er das nicht mehr sehen kann.

Er ist zudem blind, …

… denn er sieht nicht die vielfältigen Chancen, die der nächste Schritt, (noch) besser zu werden, seinem Unternehmen und sich selbst bringen wird.

Qualität ist kein Endzustand. Ganz im Gegenteil: Wahre Qualität heißt stets auch hochgradig innovativ zu sein. Immer besser zu werden, zeichnet die wahrhaft exzellenten Betriebe aus.

Er ist außerdem taub, …

… denn er ist nicht (mehr) in der Lage, anderen zuzuhören und die vielfältigen Ansätze und Ideen, die sich hieraus für seine Firma ergeben können, überhaupt nur wahrzunehmen, geschweige denn zu nutzen.

Insbesondere Gesprächspartner, die nicht die eigene fachliche Kompetenz haben, dafür aber einen völlig neutralen, andersartigen Blick auf das eigene Geschäftsfeld mitbringen, können ein wertvoller, gewinnbringender Impulsgeber sein.

Er ist oft auch noch verarmt …

…  im Sinne ehrlichen Feedbacks, weil er wahrscheinlich um sich herum nur Menschen schart, die zu ihm aufschauen, die von ihm abhängig sind, die ihm keine ehrliche Meinung mehr sagen werden. Warum auch?

Hüten sich vor der akuten Erfolgsbehinderung mit all seinen Nebenwirkungen – der schlimmsten Krankheit erfolgreicher Unternehmer!

 

Viele Grüße aus Dessau sendet Ihnen
Ihr Steffen Ritter

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