… und die Frage: Wie sehr darf man sich öffnen?

Vor kurzem rief mich ein regelmäßiger Leser des Ritterblogs an.

„Hallo Herr Ritter, ich lese Ihren Blog nun schon seit vielen Jahren, verfolge was Sie tun, setze auch sehr viel um. Heute möchte ich mal danke sagen. Und Ihnen auch sagen, lieber Herr Ritter, Sie werden laufend beklaut! Vieles, was ich bei Ihnen lese, höre ich zeitversetzt in anderen Trainings. Allerdings nicht bei Trainern Ihres Instituts. Das würde ich dann ja verstehen …

Zum Beispiel kürzlich eine Ihrer Kernbotschaften „Betrieb frisst Vertrieb“. Diese, „Ihre“ drei Worte – und was man dagegen tun kann – wurden mir mehrfach als Erkenntnis eines anderen Trainers in einem Vortrag um die Ohren gehauen. Oder 13 bei Verkäufern zu standardisierende Aufgaben, sie waren in identischer Reihenfolge Teil und Empfehlung eines internen Trainings. Von Ritter keine Spur. Aber im Ritterblog habe ich sie vor glaube ich einem Jahr gelesen …“

Solche Informationen bekomme ich immer wieder. Manch deutscher Trainer leidet an einer schweren Krankheit, der Quellenamnesie. Und immer wieder mal stelle ich mir die Frage: Sollte ich hier im Ritterblog mehr hinterm Berg halten? Sollte ich wie viele andere eine nichtssagende Seite ins Netz stellen? Wir über uns … Unsere Leistungen … Impressum … und das war es schon?

Und ich bleibe dabei, auch wenn es immer wieder mal auch intern zu Diskussionen führt:

Nein, der Stil und die Offenheit des Ritterblogs werden sich nicht ändern! Der Ritterblog wird sich auch künftig weiter entwickeln, ja! Aber weniger offen sein? Nein!

Ich bin der festen Überzeugung, dass die vielen Trainer, die das Internet nur als bessere Visitenkarte nutzen, in der heutigen Zeit nicht wirklich angekommen sind.

Sicher kostet all das Zeit. Und damit kostet es Geld. Aber durch laufend wertvollen Input in die eigenen Kunden von gestern, heute und morgen zu investieren, ist eine sehr gute Investition. Wir leben heute in einer transparenten Welt. Sie, unsere und meine Leser, sollen Ideen erhalten, die wirklich wertvoll sind. Denn je mehr Nutzen für Sie entsteht, umso mehr werden Sie – wenn Sie Bedarf haben – auch unsere Leistungen in Anspruch nehmen. Je mehr Nutzen für Sie entsteht, umso mehr werden Sie zum Beispiel an Seminaren wie dem BEST OF Vertrieb am 13. November 2013 in Dortmund teilnehmen. Oder uns gesellschaftsintern buchen. Oder Unternehmer-Ass abonnieren, als verständliche schriftliche Unternehmens- und Vertriebsberatung. Ich bin der festen Überzeugung: Geben kommt vor Nehmen! Auch im geschäftlichen Alltag.

Bei dieser Strategie werden wir, werde ich bleiben. Und allen, die hier etwas lesen und in eigene Trainings als Idee übernehmen: Seien Sie so fair und benennen Sie die Quelle! Dies zu tun ist übrigens auch für Sie ein Ritterschlag. Denn Sie beweisen dadurch zugleich Fairness und Qualität in Ihrer Arbeit.

Und für alle, die nicht so handeln: Auch dann wachsen mir nicht mehr graue Haare, als ohnehin schon. Und ich werde auch niemanden verklagen. Stattdessen entwickle ich viel lieber die Qualität unserer Arbeit weiter. Für Sie … und damit auch für uns.

Denn der Ritterblog bleibt das Original.

 

Viele Grüße
Ihr/Euer Steffen Ritter

 

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