„So ein Blog macht Aufwand, oder?“

… werde ich oft gefragt. Ja, das stimmt. Ich schreibe den Blog meist in leeren Zeiten. Das ist im Flugzeug, in der Bahn. Oder – wie hier im Bild – am Rande unserer Entwicklungstage auf Rügen. Dort war ich letzte Woche.

Spannende Tage für Unternehmer, um sich klar zu werden, was die eigenen nächsten Entwicklungsschritte sind. Kann ich Ihnen sehr empfehlen, einfach hier klicken.

Mit diesem Hinweis, mit diesem Link gerade eben über dem Bild hier auf Rügen, bin ich schon beim Thema.

Denn in einen Blog können Sie Dinge einbauen, die Ihnen wichtig sind. Wie zum Beispiel unsere Entwicklungstage, unser Trainingshighlight. Aber darum, um Ihre – wenn Sie so wollen – Werbebotschaft, sollte es nie vorrangig gehen. Denn ein Blog lebt von zwei Dingen.

 

1. Ein Blog lebt von Inhalt

Er ist vor allem und ganz zuvorderst Content- und Input-Lieferant. Eine Blog-Leserin, ein Blog-Leser sollte Impulse erhalten. Es sollte sich für Leser rentieren, Ihren Blog zu lesen. Denn erst wenn es sich für Ihre Leser lohnt, kann es sich (irgendwann) für Sie lohnen. Denn erst dann werden Sie regelmäßig rein klicken.

 

2. Ein Blog lebt von Nähe

Ein Blog ist zum anderen eine Möglichkeit, andere hinter die Kulissen schauen zu lassen. Etwas mehr, als vielleicht üblich, zu zeigen. Das bedeutet, nicht nur rein geschäftlich auf eigene Produkte und Leistungen einzugehen, sondern auch darüber hinaus spannend zu sein. Hierbei müssen Sie sich weder ausziehen noch seltsame Dinge posten, wie es auf Facebook & Co. aus Ihrer Sicht vielleicht oft geschieht. Denn wie genau Sie vorgehen, entscheiden allein Sie.

 

Das Internet ist kein Neuland mehr

Wir haben heute eine andere Zeit, als noch vor zehn Jahren. Unternehmen, Behörden, Privatpersonen leben in einer transparenten Welt.

Mit einem Blog machen Sie Menschen neugierig, Sie schaffen sich Interessenten. Und Sie können Freunde, Partner und Kunden immer wieder informieren. Sie öffnen sich. Und wer sich nicht versteckt, wird wahrgenommen. Geben Sie Impulse, seien Sie wertvoll. Bauen Sie gern auch mal Produktinfos ein. Nur wertvolle Blogs werden dauerhaft gelesen. Und erst damit kann ein Blog sich Schritt für Schritt auch lohnen.

Den Ritterblog gibt es seit 2008. „Gelohnt“ hat er sich gefühlt erst nach drei Jahren. Davor gab es zu wenig Rücklauf, die Leserzahlen waren schlichtweg zu gering. Natürlich macht der Ritterblog Arbeit, er ist ein Teil meiner Arbeit. Aber Öffentlichkeitsarbeit gehört zu einem Unternehmen einfach hinzu. Diese Arbeit macht mir persönlich großen Spaß, deshalb ist sie in unserem Institut auf meiner Agenda. Sie ist sozusagen „Teil meiner Stellenbeschreibung“. Heute ist der Ritterblog weit vor unserer Institutsseite und anderen Social Media Accounts unsere mit Abstand wichtigste Website.

Ob ein Blog sich für Sie lohnt, ob ein Blog auf Ihre oder auf die To-Do-Liste eines eventuellen Mitarbeiters kommt, müssen Sie entscheiden.

 

Viele Grüße von der Insel Rügen
Ihr/Euer Steffen Ritter

 

PS.

Am meisten freue ich mich, wenn ich Sie noch kurzfristig für unseren einmaligen Tag in Essen begeistern kann. Dort gibt’s am 14. Juni 2014 die Premiere der Salesleaders. Ein sehr speziell besetztes Highlight, eine ganz besondere Ansammlung von Top-Rednern Deutschlands. Hier können Sie buchen.

Kommen Sie als Gruppe, rufen Sie bitte Heiko Leßmann unter 03464-573980 an. Das Besondere: Am Stand ist der innere Kern unseres Instituts vor Ort. Lernen wir uns – nach meinem Vortrag – noch besser kennen? Ich würde mich freuen!

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2 Antworten zu “Lohnt sich ein eigener Blog? Lohnt sich der Ritterblog?”

  • Philip Wenzel

    Der Erfolg eines Blogs lässt sich an der Partizipation oder/und an dem, was er bewegt ermessen. Das hängt zu einem Teil vom Inhalt ab. Aber zum größeren Teil -alle Germanisten mögen mir verzeihen- vom Namen des Autoren. Wenn ich als Unbekannter heute einen Blog starte, wird es mir ungleich schwerer fallen, diesen zu etablieren. Ich muss also bereit sein, mir die Arbeit für 3 Mitarbeiter und 2 derer Freunde zu machen, bis hoffentlich mal ein Beitrag zündet und zukünftig 12 Leute den Blog lesen.
    Das soll nicht heißen, ich sollte nicht versuchen, 12 neue potentielle Kunden zu erreichen ( minus 3 Mitarbeiter). Ich sollte aber nicht davon träumen, in einem Jahr 1.000 Leser zu haben und eine Kolumne auf Spiegel Online. Aber vielleicht zündet ja ein 2. Beitrag und ich habe urplötzlich 27 Leser. Und das wichtigste: Es sollte einem Spaß machen. Dann macht es auch keine Arbeit. Und nur aus Spaß 27 potentielle Kunden (-3) ist nicht schlecht.

  • Klaus Blömeke

    Hallo Herr Wenzel,

    so negativ würde ich das nicht sehen. Ein Blog ist ja meist der zweite Schritt, nachdem die Webseite vorhanden ist. Einfach die aktuellen Beiträge auf der Startseite der Präsenz einbinden, schon werden diese gesehen.

    Gute, themenbenachbarte Blogs suchen und auf die Blogroll setzen, fragen, ob das Gegenüber das auch tut.

    Und nebenbei: jeder Beitrag bringt positionen bei Google über den Long Tail.

    Beste Grüße,

    Klaus Blömeke

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