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Teil 3: Setzen Sie Ihren Ruf nicht aufs Spiel!

Seit dem Start sozialer Netzwerke ebbt die Diskussion um die Sicherheit der Daten und deren nachträgliche Verwendung und Verwertung nicht ab. Das ist auch gut so. Denjenigen auf die Finger zu schauen, die eine derartige Riesenmenge an Informationen sammeln, kann nur richtig sein. Das mindestens genauso große Problem sind aus meiner Sicht jedoch die Anwender selbst. Letztlich können Anbieter einer Social-Media-Plattform nur die Daten verwenden, die deren Nutzer bereitstellen.

Im Beobachten der Plattformen seit Beginn ist die große Zahl der Nutzer auffällig, die sich völlig nackt machen. Am Ende muss die Entscheidung hierzu natürlich jeder ganz persönlich treffen. Und es sind nicht nur Kinder und Jugendliche, die reichlich unbedarft mit ihren Daten umgehen. Dass sich immer mehr Personalverantwortliche auf diesem Wege Infos zu Ihren Bewerbern suchen, ist im Zweifel natürlich rechtlich bedenklich. Am Ende merkt es der Bewerber gar nicht. Aus Sicht der einstellenden Unternehmen: Ein derart umfassendes Bild bietet kein Einstellungsgespräch.

Aber auch Unternehmer haben nicht selten den Blick auf die Wirkung Ihrer Postings verloren. Während sie im realen Leben auf Ihre Reputation, auf Ihr Image, auf Ihre Wirkung großen Wert legen, sind sie im virtuellen Selbst-Präsentieren seltsam nachlässig. Das umso mehr, wenn berufliche und private Kontakte miteinander vermischt werden. Dieses Vermischen halte ich persönlich für in Ordnung, nur muss man sich dessen bewusst sein. Das soll keine Empfehlung sein nichts mehr preiszugeben und die Handbremse zu ziehen. Im Gegenteil: Auf diesem Wege auch ein paar persönliche Einblicke zu geben, kann sogar verbinden, das Geschäft fördern, Kontakte forcieren. So wie der Smalltalk auch bei realen Geschäftsterminen sehr bedeutsam ist und das Bauchgefühl pro oder contra Zusammenarbeit maßgebend beeinflusst, so ist es auch hier.

Überlegen Sie also genau, was Sie wie veröffentlichen. Was einmal online ist, bleibt es auch. Schreiben Sie nichts, was Sie in drei Jahren nicht mehr von sich lesen möchten. Vor kurzem sagte mir ein Jugendlicher, er postet kein Bild, bei dem seine Mutter die Hände über dem Kopf zusammenschlagen würde. Auch eine Variante. Prüfen Sie außerdem Ihre Privatsphäre-Einstellungen, um zu regulieren, wer was von Ihnen sehen darf.

Aber missverstehen Sie mich nicht. Ich wehe heute nicht mit der Bedenken- und Skepsis-Fahne. Vielmehr wehe ich mit dem gesunden Menschenverstand. Denken Sie einfach nach. Und im Sinne des dauerhaften Verbleibens Ihrer Informationen im Netz: Denken Sie vor! Insbesondere für Unternehmer sind soziale Netze wertvoll, Sie sind sogar messbar wertvoll.

Mehr dazu morgen im Teil 4 „Social-Media-Vertriebsarbeit“.

Übrigens … Beim gestrigen Versicherungstag der IHK Niederbayern, des BWV Passau und des BVK fand neben dem Kernthema „Vertrieb mit System“ insbesondere der Bereich Social Media in meinem Vortrag große, auch nachträgliche Resonanz. Das Thema bewegt die Vermittler 2011 enorm. Bilden auch Sie sich Ihre Meinung!

Viele Grüße, heute aus Köln
und wie immer danke für Ihre Zeit

Ihr Steffen Ritter

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