Durchschnitt? Oder mehr?

In den letzten 21 Jahren habe ich wahnsinnig viele Unternehmer und Verkäufer, Führungskräfte und Vertriebsassistenzen kennengelernt. Schätzungen, wie viele es genau sind, fallen mir schwer. Wenn ich die Trainings und Beratungen, bei denen ich Teilnehmer etwas näher kennengelernt habe, hochrechne, dürften es zwischen 18.000 und 25.000 sein. Vortragsteilnehmer, die ich dann natürlich meist nicht näher kennenlernen konnte, sind ein Vielfaches davon.

Und manch Teilnehmer ist mir in Erinnerung geblieben. Aus den verschiedensten Gründen. Viele nicht. Diese alle aus dem gleichen Grund. Sie waren sehr normal, baten Übliches. Waren Durchschnitt. Das ist nicht ehrenrührig. Im Gegenteil, Normalität kann etwas sehr Schönes, etwas sehr Wichtiges sein. Oscar Wilde sagte

„Das Durchschnittliche gibt der Welt ihren Bestand,
das Außergewöhnliche ihren Wert.“

Für Menschen, die überdurchschnittlich Resonanz haben wollen, die großes Interesse wecken wollen, die Menschen erreichen wollen, ist (nur) Normalität meist nicht ausreichend. Sie bleiben im Durchschnitt des „Nicht-bemerkt-werdens“ stecken. Nicht nur bei mir, auch bei den vielen denkbaren potenziellen Kunden. Um bemerkt zu werden, müssen Sie – das ist ein häufiges Vorurteil – auch nicht wahnsinnig extrovertiert sein. Sie müssen lediglich deutlich besser, vielleicht auch nur fokussierter sein, entscheidend mehr bieten … und dies auch vermarkten.

Die Teilnehmer, die mir in Erinnerung geblieben sind, verankerten sich u.a. mit folgenden Kleinigkeiten:

  • Konzentration auf ungewöhnliche Zielgruppen, z.B. auf Oldtimerbesitzer, auf Lehrer (ja, nur auf Lehrer!), auf Deutsche in Mallorca, auf Rotarier, auf klar definierte Branchen etc.
  • Realisierung ungewöhnlicher Personalkonzepte, z.B. gab es einen Betrieb, der sehr erfolgreich ausschließlich (und sehr, sehr viele) Senioren als freie Außendienstler beschäftigte und mit deutlich 7-stelligen Einnahmen die Zielgruppe Ü 60 bediente
  • Entwicklung besonderer Ablaufkonzepte, da gab es z.B. einen Vermittler der 100 Prozent und sehr erfolgreich like McDonalds agierte, wo nur Pappschachteln und McDrive fehlten …

Ich könnte unzählige Beispiele mehr benennen, extrem anders, extrem erfolgreich. Oft Unternehmen, die wir als Institut begleitet und mitentwickelt haben. Oder auch im regionalen Markt Aktive, sehr viel normaler, aber mit einem einmaligen Servicekonzept, zum Beispiel bei jedem Kunden mit garantierten (schriftlich verbrieften) Jahresgesprächen, die seit zwei Jahren alternativ online realisiert werden.

Der Gedanke, der kleinen Details kam mir letzte Woche nochmals im Urlaub in Barcelona. Hier nochmals ein paar persönliche Impulse dazu per Video, direkt vor La Sagrada Familia, der Unvollendeten von Antoni Gaudí. Sie ist ja auch außergewöhnlich.

 

 

Überlegen Sie, wo Ihre Besonderheiten sind. Oder, welche Besonderheiten Sie entwickeln können. Impulse – auch hierzu – gibt’s von mir übrigens im nächsten BEST OF Vertrieb am 13. November 2013 in Dortmund. Ich freu mich sehr, wenn Sie teilnehmen. Am besten mit unserem Angebot 3 für 2. Oder in noch größerer Gruppe, bringen Sie am besten – als Motivation im zu Ende gehenden Jahr – alle Mitarbeiter mit. Ordern können Sie Ihre Karten u.a. hier. Oder Sie rufen an unter 03464-573980.

 

Viele Grüße und bis bald mal wieder persönlich,
… und wie immer, danke fürs Teilen, Liken, Empfehlen

Ihr/Euer Steffen Ritter

 

PS. Übrigens … Friedrich Hebbel sagte:
„Jedenfalls ist es besser, ein eckiges Etwas zu sein, als ein rundes Nichts.“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Security Code:

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.