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„Die sollen arbeiten!“

In den letzten Jahren habe ich einiges erlebt. Über zwanzig Jahre Trainings und Beratungen sind hoch spannend, der Erfahrungsschatz hieraus würde viele Bücher füllen. Kürzlich habe ich einen Teilnehmer in einem großen Vortrag gehabt, der im Anschluss zu mir kam. Da es nach Vorträgen stets kleinere oder größere Trauben an Menschen mit persönlichen Feedbacks, Statements, Anfragen oder einfach auch nur einem „Danke!“ gibt, weiß ich seinen Namen nicht mehr.

Er sagte mir, dass er das Thema „Vertriebsnutzen von Social Media für Vermittler“ – darum ging es unter anderem in meinem Vortrag – ebenfalls sehr zukunftsträchtig und wichtig findet. Er hat aber in seinem Betrieb entschieden, dass seine drei Innendienst-Mitarbeiterinnen bei Ihren Computern keine Internetverbindung haben. Allein in das Kundenverwaltungsprogramm kommen sie rein, dies auch mit Online-Anbindung wegen des laufenden Datenabgleichs. Das „richtige“ Internet war aber gesperrt. Er sagte, man müsse sie vor der Ablenkung schützen, schließlich „sollen die arbeiten“. Da es in der Situation nicht möglich war, mit ihm intensiver darüber zu sprechen, habe ich es so stehen gelassen, aber nicht ohne ihm zu empfehlen, dieses Vorgehen nochmals zu überdenken.

Sicher muss man darüber nachdenken, unter welchen Bedingungen die eigenen Mitarbeiter sich bestmöglich auf ihre Aufgaben, auf ihre Arbeit konzentrieren können. Sicher hat ein Mitarbeiter am Fließband ebenfalls kein iPad in der Hand, um immer mal online zu sein. Sicher hat eine Konditoreiverkäuferin währenddessen sie einem Kunden Erdbeertorte verkauft keine Onlineverbindung. Aber in einem Vertriebsunternehmen?

Wahrscheinlich finden Sie dieses Vorgehen ebenfalls etwas befremdlich. Ich gehe noch einen Schritt weiter. Vertrauen Sie Ihren Mitarbeitern und fordern Sie immer wieder Impulse und Ideen zur Verbesserung der gemeinsamen Arbeit ein. Lassen Sie zu, dass Ihre Mitarbeiter im wahrsten Sinne mit-arbeiten, statt ab-zu-arbeiten. Lassen Sie mit-arbeiten und mit-denken. Hierzu kann auch der Ritterblog gehören, das ist mein Ziel.

Arbeiten Sie gemeinsam mit Ihren Mitarbeitern an der Entwicklung Ihres Unternehmens. Mein Tipp: Jeder in Ihrem Unternehmen richtet als Startseite im eigenen Browserprogramm http://www.ritterblog.de ein. Setzen Sie damit das Signal, dass Sie das Mitdenken wollen, dass Sie entwicklungsbereit sind. Vermitteln Sie die Botschaft, dass Sie an den wertvollen Ideen Ihrer Mitarbeiter Interesse haben, dass Sie Vertrauen haben, dass Sie die Meinung und die Ideen Ihres Teams wertschätzen. Leben Sie das Gegenteil von Diktatur, das war früher oder ist woanders. Die Identifikation Ihrer Mannschaft mit Ihrem Betrieb wird weiter steigen. Sprechen Sie einmal pro Woche über das Gelesene. Was ist umsetzbar? Was eventuell später? Was geht vielleicht gar nicht, weil es auf Sie nicht zutrifft?

Sie werden nahezu unbemerkt Ihr Unternehmen immer weiter professionalisieren. Schneiden Sie sich und Ihre Mitarbeiter nicht von der Welt ab – nichts passt weniger zu 2011!

Also … Startseite einrichten! Und lieben Gruß von mir …

Bin heute besonders auf Ihr Feedback gespannt!

Danke für Ihre Zeit,
freu mich auf Ihren nächsten Besuch

Ihr/Euer Steffen Ritter

PS. Rückblick auf meine Woche

Nachdem diese Woche durch tägliche Beratungsgespräche im Institut Ritter geprägt war – auch heute nochmals – stand gestern ein hochspannender Vortrag vor mehreren Hundert Maklern in Fulda an. Entwicklungsimpulse live …

Wann sehen wir uns … im Institut Ritter … in Mainz … auf Rügen … woanders?

Hilfe: Startseite einrichten … So geht’s!

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