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In diversen Vorträgen, Seminaren und Beratungen höre ich immer wieder Sätze wie

  • „Wir müssten mal unsere Abläufe standardisieren.“
  • „Wir sollten mal für unsere A-Kunden etwas tun.“
  • „Wir müssten mal unser Beratungskonzept überarbeiten.“
  • „Wir könnten mal unsere Homepage beleben.“
  • „Wir müssten uns mal zusammensetzen.“

All diese konjunktiven Formulierungen kommen wenig unternehmerisch daher. Es stellt sich doch die Frage: Wenn wir müssten, sollten und könnten, warum tun wir es nicht? Es entspricht nicht dem Denken und Handeln eines Unternehmers, über das was gemacht werden müsste, vage zu philosophieren. Noch weniger entspricht es einem Unternehmer, sich und seine Verantwortung hinter dem schützenden „Wir“ zu verstecken.

Auch wenn es scheinbar gegen den Teamgeist, gegen das gemeinsame Agieren, gegen den Mannschaftssinn spricht: Welche Prioritäten in Ihrem Unternehmen in der Weiterentwicklung bestehen, muss der Kopf des Unternehmens – selbstverständlich unter Mitnahme aller Beteiligten – vorgeben. Der Kopf, der Unternehmer, hat die Aufgabe, zu führen.

Letztlich gilt: Wenn Sie irgendein Vorhaben in der Vergangenheit nicht umgesetzt haben, lag es daran, dass es Ihnen nicht wichtig genug war. Jetzt werden Sie denken:

„Wenn er wüsste, was alles auf meinem Schreibtisch liegt …“

Sicher, das mag sein. Dann ist es Ihre prioritäre Aufgabe, Ihr Unternehmen im Ablauf so zu organisieren, dass weniger auf Ihrem Schreibtisch liegt. Wer kann welche der Aufgaben, die da liegen, übernehmen? Wie muss Ihr Unternehmen funktionieren, dass Sie denjenigen, der Aufgaben übernehmen soll, auch bezahlen können?

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Es ist Ihre Aufgabe, an Ihrem Unternehmen zu arbeiten. Es ist Ihre Aufgabe, es in den bestehenden Aufgaben so zum Funktionieren zu bringen, dass Sie wieder unternehmen können. Ich sage nicht, dass das einfach ist. Es ist sicher am einfachsten, all die Sachen, die auf Ihrem Schreibtisch liegen, einfach selbst zu erledigen. Das ist aber im Unternehmer-Denken nicht sehr intelligent, da es deutlich preiswerter wäre, wenn diese Aufgaben ein anderer übernimmt. Das stimmt natürlich nur dann, wenn Sie von Ihren Fähigkeiten und von Ihrem inneren Schweinehund her in der Lage sind, sich selbst in der freiwerdenden Zeit wertvoller einzusetzen, als Sie Ausgaben für den die Aufgabe übernehmenden Mitarbeiter zu tragen haben. Trauen Sie sich das zu?

In genau diesem Vertrauen in sich selbst, liegt einer der wichtigsten Unterschiede der zu Investitionen bereiten, wachstumsstarken Unternehmer. Dieses Vertrauen in sich selbst kann aber auch in die falsche Richtung gehen: Viele Selbständige sind nämlich so überzeugt von sich, von ihrer Intelligenz, von ihren Fähigkeiten, von ihrer Perfektion, dass keiner an ihre Qualität herankommt, sie mit niemand zufrieden sind und sie deswegen immer wieder zu viel selbst machen. Diese Personen sind eventuell selbständig, sie sind aber nicht Unternehmer. Bei diesen Personen schlägt die eigene Perfektion das zu gering ausgeprägte Unternehmertum. Schade, denn sie müssen sich wahrscheinlich auch in Zukunft mit dem „Wir müssten mal …“ oder „Ich müsste mal …“ begnügen.

Alle anderen, alle unternehmerisch Entwicklungsbereiten möchte ich ermutigen, an ihrer Firma zu arbeiten. Unternehmer sind im Kern Menschen, die nicht nur für sich, sondern auch für andere eine Existenz schaffen möchten. Realisieren Sie Ihren Traum vom funktionierenden Unternehmen!

Mein Institut und ich – wir begleiten Sie gern!

Viele Grüße, heute direkt nach einer spannenden Geschäftsstellen-Jahrestagung aus Soest in Westfalen

Ihr Steffen Ritter

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