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Die schwere Entscheidung zur Kündigung

Stellen Sie sich vor, Sie haben irgendwann einmal einen Mitarbeiter eingestellt, der trotz all Ihrer Bemühungen nicht in der Lage ist, Ihre Erwartungshaltung auch nur um 20 Prozent zu erfüllen. Oder Sie haben – traurigerweise – zum Zeitpunkt der Suche und Einstellung dieses Mitarbeiters Ihre Erwartungshaltung selbst nicht gekannt. Und trotz aller Aufgabenverschiebungen, trotz aller Verlagerungen von Zuständigkeiten, trotz aller Entwicklungsprozesse: Auch mit einem neuen Einsatzgebiet, welches eher den Stärken und Begabungen Ihres Mitarbeiters entspricht, trotz diverser Unterstützungen Ihrerseits und gemeinsamer Entwicklungsanstrengungen, die Leistungsqualität bleibt identisch niedrig.

In einem sehr großen Unternehmen ist es möglich, durch die Arbeitskraft der anderen derartige Leistungsschwächen auszugleichen. Je kleiner aber Ihr Unternehmen ist, umso weniger Menschen sind da, die ausgleichen können und müssen. Deshalb meine Empfehlung: Stehen Sie zu Ihrem Fehler, Sie lagen mit diesem Mitarbeiter falsch. Seien Sie jetzt konsequent. Auch Ihre Mitarbeiter werden den Handlungsbedarf sicher erkennen und von Ihnen zu Recht eine Handlung erwarten. Auch wenn es Ihnen niemand sagen wird …

Die häufigsten Gründe für eine Entlassung

  1. Die Leistungen sind inakzeptabel mangelhaft. Trotz Anstrengungen verschiedenster Art (darauf aufmerksam machen, Gespräche, Unterstützung, Qualifikation etc.) ist keine Verbesserung in Sicht.
  2. Das Verhalten ist komplett inakzeptabel (zum Beispiel Diebstahl, Schikane oder Belästigung) und verlangt eine Reaktion.
  3. Ihr Unternehmen hat betriebliche Gründe, die Stelle muss aus betriebswirtschaftlicher Notwendigkeit gestrichen werden.

Sie kommen als Inhaber nicht umhin, Entscheidungen dieser Art zu treffen. Natürlich müssen Sie arbeitsrechtlich korrekt vorgehen. Mit dem Wachstum Ihres Unternehmens steigt die Wahrscheinlichkeit, dass es solche Situationen gibt. Das ist nicht tragisch, schon gar nicht ist es ein Grund, deshalb auf unternehmerische Entwicklung zu verzichten. Zu Ihrer unternehmerischen Kompetenz und Qualität gehört es aber, sich diesen Notwendigkeiten zu stellen. Es sind oftmals einsame Entscheidungen für den Fortbestand und für die Weiterentwicklung Ihrer Firma im Sinne aller Mitarbeiter, die bereit sind, an sich und an Ihren Leistungen zu arbeiten.

Sicher, ein sehr aufreibendes Thema zum Wochenstart, zugleich ein wichtiges!

Danke für Ihre Zeit!
Ihr
Steffen Ritter

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