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Jede Standardisierung hat das Ziel, eine Aufgabe einheitlich und damit in der Regel auch einfacher zu realisieren. Das Besondere ist zudem, dass Sie in Ihrer Arbeit mit Standards leichter (gute) Gewohnheiten etablieren können. Sie machen es eben immer so. Sämtliche in den nächsten Tagen hier im Blog gemeinsam durchdachten Systeme haben dieses Ziel: Gute Gewohnheiten, die Sie nahezu automatisch zum Erfolg bringen.

Wikipedia sagt „Ein Standard ist eine vergleichsweise einheitliche oder vereinheitlichte, weithin anerkannte und meist auch angewandte (oder zumindest angestrebte) Art und Weise, etwas herzustellen oder durchzuführen, die sich gegenüber anderen Arten und Weisen durchgesetzt hat.“

In der Herkunft des Wortes wird an verschiedenen Stellen in seiner heutigen Bedeutung auch die englische Königsstandarte erwähnt, in der im Namen und Zeichen des Königs bestimmte Normen als bindend betrachtet wurden. Die Standarte war zudem ein Feldzeichen, welches – von weitem gut erkennbar – oben an einer Stange gehisst wurde, und unter dem sich Truppen oder Truppenteile versammelt haben. Heute fallen mir hier die Führer der AIDA, TUI oder NECKERMANN-Pauschalreisen ein, bei denen die Hirten und Scouts eine ähnliche Stardarte tragen, um für Ihre Schafe erkennbar zu sein.

Ein Standard ist also eine Vereinfachung, eine Sammlung, eine Norm, um einheitlich vorzugehen, um sich „zu treffen“. Welche Vorteile haben Standards für Ihre Arbeit?

  • Sie entwickeln durch mehrfache Wiederholung eines Vorgehens gute Gewohnheiten.
  • Sie gehen schneller und ohne Anfangsblockade an eine Aufgabe, weil Sie sich nicht hineindenken müssen.
  • Sie werden durch mehrfache Anwendung immer sicherer in der Realisierung.
  • Sie können die Aufgabe immer effizienter erledigen, weil Ihnen die Schritte klar sind. Sie nutzen Ihre ganz persönliche Erfahrungskurve immer besser, werden immer gewandter.
  • Sie sichern eine hohe, vor allem gleichbleibend hohe Qualität in Ihrer Arbeit.
  • Sie können Mitarbeiter leichter in Ihre Arbeit einbinden, weil Sie Ihren – im Idealfall schriftlich fixierten – Standard besser an sie „weitergeben“ können.
  • Sie haben durch Abgabe von standardisierten Aufgaben an Mitarbeiter besser die Möglichkeit, sich selbst neuen, wertvolleren Aufgaben zu widmen.
  • Sie können Ihre Betreuungsstandards an Ihre Kunden als garantierte Leistungen kommunizieren, weil Sie sich immer daran halten.
  • Sie können die entscheidenden Vertriebsaufgaben in eine eigene Systematik gießen, dann zur Gewohnheit entwickeln und dadurch nachhaltigen Erfolg sichern.

Sie sehen, Standards haben eine ganze Menge Vorteile. Andererseits ist es nicht unbedingt einfach, Standards einzuführen. Ihre (alten) Gewohnheiten sind sehr stark und dominieren erst einmal über alles Neue.

So braucht es für den Weg zu Standards unternehmerische Konsequenz und Beharrlichkeit, auch dann noch weiterzumachen, wenn zur Halbzeit Ihres Spiels manch alte Gewohnheit nochmal in Führung geht.

Sind Sie bereit?

Viele Grüße aus dem Zug nach Schwäbisch Hall
Ihr Steffen Ritter

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