Kein Vermittlerbetrieb ist wie der andere. Verschiedene Inhaber, verschiedene Mitarbeiter, verschiedene Firmenkulturen, verschiedene Regionen, verschiedene Zielgruppen. All das wirkt sich auf Geschäftsräume aus. Was bei Vermittler A empfehlenswert ist, kann bei Vermittler B unmöglich sein.

Deshalb möchte ich Ihnen – aus einer Vielzahl Vor-Ort-Analysen, aus unzähligen Betrieben, die ich bereits kennengelernt habe – zehn Punkte nennen, über die es sich nachzudenken lohnt. Ganz wichtig: Sie sind ein Resümee aus vielen Beratungen. Sie sind auf keinen Fall umfassend im Sinne der Dinge, die zu beachten sind. Wie und was Sie letztlich umsetzen, ist Ihre ganz persönliche Art, sich und Ihren Betrieb zu präsentieren.

  • Die Optik von außen
    Die Gestaltung fängt bereits außerhalb Ihrer Geschäftsräume an. Hier wirken Sie auf alle Nicht-Kunden und auf alle Kunden. Sorgen Sie für ein „perfektes Äußeres“! Man verbindet es immer auch mit der Qualität Ihrer Arbeit.
  • Der Eingangsbereich und alle Räume
    Der erste Eindruck zählt! Was sieht Ihr Kunde, wenn er herein kommt? Dieser erste „Laufweg“ hat oberste Priorität. Erstklassige Ordnung und Sauberkeit sind Pflicht, Ihr persönlicher Stil kommt als Schmankerl obendrauf.
  • Die Empfangsmitarbeiterin
    Sorgen Sie dafür, dass Ihr Kunde in persönlicher Atmosphäre begrüßt wird. Heißen Sie Ihren Kunden wirklich willkommen. Klären Sie, wie dies genau geschehen soll. Die ausführende Mitarbeiterin gehört noch zum ersten Eindruck …
  • Der Wartebereich
    Immer mehr Vermittler führen einen zunehmenden Teil Ihrer Termine in den eigenen Geschäftsräumen durch. Sorgen Sie für einen geschmackvollen, verkaufsfördernden und zugleich entspannenden Wartebereich zum Wohlfühlen.
  • Die kulinarische Betreuung
    Sicher, Sie haben kein Cafe, sondern einen Vermittlerbetrieb. Zur Gastfreundschaft gehört aber auch gute Bewirtung. Sorgen Sie für genießbaren Kaffee und mindestens immer Wasser – beides ansprechend gereicht.
  • Die Anordnung der Büros
    Sie, der Chef, gehören nach hinten. Im größeren Vermittlerbetrieb sind Sie nicht mehr erster Ansprechpartner für jeden Kunden. Deshalb gehören Sie – um vorn nicht den geplanten Ablauf zu torpedieren – anordnungstechnisch eher an das Ende …
  • Die Beratungsatmosphäre
    Es geht in den Kundengesprächen häufig um sensible Themen. Deshalb sollten, wenn mehrere Beratungsplätze in einem Raum sind, diese durch geeignete Raumteiler separiert werden.
  • Die gesamte Atmosphäre
    Sprechen Sie mit der gesamten Atmosphäre Ihrer Geschäftsräume Ihre Zielgruppen an! Wen möchten Sie strategisch erreichen? Sorgen sie dafür, dass insbesondere diese Personen sich bei Ihnen bestens aufgehoben fühlen. Heben Sich sich ab vom Normalen!
  • Die gefühlte Moderne
    Die Einrichtung Ihres Betriebs zieht bei Ihrem Kunden auch eine „gefühlte“ Aktualität und Moderne nach sich. Machen Sie keinen leicht staubigen und behäbigen Eindruck. Stellen Sie Ihre Büros nicht zu. Sorgen Sie für Freiraum und Licht.
  • Die Toilettenräume
    Nichts in Ihren Geschäftsräumen wirkt nicht. Die Toiletten werden oft vernachlässigt. Sorgen Sie dafür, dass sich auch dort Ihre Professionalität fortsetzt. Orientieren Sie sich an einem Hotel, 4 Sterne aufwärts. Dann liegen Sie nicht falsch.

Die AUF SIE PASSENDE Antwort

Gehen Sie am besten einmal mit einer Videokamera den Weg, den Ihre Kunden gehen. Setzen Sie sich mit der Kamera dann dort hin, wo Ihre Kunden sitzen. Und schauen Sie sich dann um, wie es Ihre Kunden machen. Schauen Sie sich im Team diesen kurzen Film an. Veränderungsideen sind Ihnen sicher!

Sorgen Sie dafür, dass Ihr Betrieb zu Ihren Kunden und zu Ihnen passt. Bieten Sie mehr als Ihre Kunden erwarten. Dieser Schluck obendrauf unterscheidet – in allen Belangen, nicht nur bei der Optik und Gestaltung der eigenen Räume – das erstklassige vom nur durchschnittlichen Unternehmen.

Viele Grüße aus Zürich
Ihr Steffen Ritter

Auch die nächsten Fragen bleiben spannend. Morgen widme ich mich in Konstanz dem Thema:

Wie kann ich mit der Presse in Kontakt kommen?

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