Wie entwickelt man eigentlich seine „Standards“? Wie führt man diese am besten ein?

Ich möchte Ihnen heute – als Prolog dieser Reihe – hierzu ein paar Vorinformationen und Ideen geben. Ziel ist zum einen, dass Sie möglichst schnell Ihre Standards entwickeln, zum anderen dass Sie diese dann auch tatsächlich „zum Laufen“ bringen. Es braucht jedoch (leider) alles seine Zeit, oft geht es gerade dem Inhaber einer Firma viel zu langsam. Auch an Ihrem Rasen können Sie nicht ziehen, damit er schneller wächst. Und die Umsetzung Ihrer Standards soll ja nicht nur in der motivierten ersten Phase der Veränderung funktionieren, sondern auch dann, wenn das Tagesgeschäft die anfängliche Euphorie wieder vernebelt …

Schritt 1
Entwickeln eines Standards

Sind Sie allein tätig, ist es einfacher. Dann müssen Sie nur Ihre Standards kennen, um sich nachher an sie zu halten. Spannender, anspruchsvoller wird es, wenn noch andere – außer Ihnen – mit umsetzen sollen. Beteiligen Sie Ihre Mitarbeiter dann am besten an der Entwicklung. Sie machen auf diesem Wege „Betroffene zu Beteiligten“. Oder Sie vermitteln – wenn Sie allein das Vorgehen „erdenken“ – den Sinn, das Warum des künftigen Vorgehens so hervorragend, dass Ihre Mitarbeiter trotz „Nicht-Beteiligung“ an der Entwicklung nach Ihrer Erläuterung von innen heraus 100 Prozent motiviert dahinter stehen.

Natürlich können Sie sagen „Meine Mitarbeiter sollen machen, was ich sage, schließlich bezahle ich sie dafür. Da braucht es weder gemeinsame Erarbeitung noch motivierende Erläuterung. Ich weise an – und dann haben sie das zu tun.“ Sicher ist das eine Variante, aber es ist keine empfehlenswerte. Die erfolgreichsten Vermittlerbetriebe kennzeichnet nach meinen Erfahrungen eine andere Denkweise.

Schritt 2
Einführung eines Standards

Führen Sie neue Verhaltensweisen schrittweise ein. Bemerken Sie, wenn Ihre Mitarbeiter nicht können oder nicht wollen, wenn Bedenken auftauchen. Natürlich können Sie diese ignorieren. Dann werden aber Ihre gesetzten Standards, immer wenn Sie „außer Haus“ sind (das kommt im Außendienst ja manchmal vor) nur mit halber Kraft oder gar nicht umgesetzt. Also haben Sie die Aufgabe, diese Bedenken oder auch eine mangelnde Befähigung zu erkennen und durch nochmaliges Besprechen oder gezielte Trainings zu lösen. Das ist in jedem Fall gut investierte Zeit! Genauso kann natürlich sein, dass Sie Ihre Mitarbeiter falsch, also nicht stärkengerecht, einsetzen.Vielleicht haben Sie für Ihre „Idealabläufe“ auch nicht die richtigen Mitarbeiter?

Hinzu kommt: Gehen Sie zudem nicht davon aus, dass einmal erarbeitet, darauf verständigt, verschriftlicht und jeden ausgehändigt ausreicht, um dauerhaft ein Verhalten zu ändern. Noch unmöglicher ist es, wenn Sie 32 neue Gewohnheiten auf einmal einführen wollen. Führen Sie neue Standards schrittweise ein, definieren Sie klare Zuständigkeiten, bleiben Sie dran! Sobald Sie den Eindruck erwecken, dass neue Vorhaben, der entwickelte Standard, ist Ihnen nicht mehr so wichtig (weil Sie sich schon intensiv um das nächste Projekt kümmern), wird es einschlafen. Vielleicht machen Sie ja auch einen Ihrer Mitarbeiter zum Qualitätsbeauftragten, zum Zuständigen für die Qualitäts- und Ablaufstandards Ihres Unternehmens? Nochmal: Machen Sie Betroffene zu Beteiligten!

An dieser Stelle wird Unternehmertum im Vertrieb richtig spannend. Weil Ihre Firma, weil Ihr Vertrieb im besten Sinne VON SELBST laufen kann. Hierum geht es! Wenn Sie es geschafft haben, die richtigen Abläufe zu initiieren und dauerhaft zum Laufen zu bringen, werden sich Ihre Arbeit und Ihre Ergebnisse entscheidend verändern.

Besuchen Sie also den Ritterblog weiter, in Kürze geht’s los …

Danke für Ihre Zeit,
beste Grüße ins Wochenende und
schöne deutsche Fußballstunden wünscht Ihnen

Ihr Steffen Ritter

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