In der Antwort auf diese Frage liegt häufig das Fundament sehr erfolgreicher Unternehmen. Je unbekannter Sie sind, desto mehr müssen Sie andere kontaktieren. Je bekannter Sie werden, umso mehr Menschen rufen Sie an. Auch wenn das „Selbst-Kontaktieren“ dauerhaft zum Selbstverständnis eines erfolgreichen Vermittlers dazu gehören wird, ist es sehr lohnenswert, an seiner Bekanntheit zu arbeiten. Es vereinfacht den gesamten Prozess des Kontaktierens, wenn Sie bei Interessenten, potenziellen Kunden, das heißt in dem von Ihnen geplanten Markt – im besten Falle positiv – bekannt sind.

Ganz zu Beginn stellt sich selbstverständlich die Frage: Wo und bei wem, in welcher Region oder in welchen Zielgruppen möchten Sie bekannter werden? Erst wenn diese strategische Grundsatzentscheidung getroffen ist, können Sie an Ihrem Vorgehen arbeiten. Ich möchte Ihnen nachfolgend ausgewählte sieben Anregungen geben. Es sind zum Teil sehr verschiedene Wege, die mein Institut entweder in Beratungen initiiert hat oder bei sehr erfolgreichen Vermittlern bereits vorgefunden hat. Manches erscheint Ihnen aus heutiger Sicht sicher völlig suspekt oder sogar unmöglich. Dennoch: Bei anderen „funktioniert“ es! Letztlich müssen Sie und Ihr Vermittlerbetrieb sich für manches Vorgehen auch eignen, es muss zu Ihnen passen.

Und noch vorab – denken Sie nicht zu schnell: Das geht nicht! Eventuell geht es ja doch, nur über ein – zwei Umwege. Die werden Sie finden!

Die BEISPIELGESPICKTE Antwort

  • Versuchen Sie in die regionale oder in Ihre Zielgruppen-Presse zu kommen. Hier kommen zum Beispiel Pressemitteilungen in Frage. Allerdings sollten Sie für den Leser wirklich werthaltige Informationen haben. Wer in die Presse kommen will, um sich die Kosten für eine Anzeige zu sparen, wird (leider zu Recht) keinen Erfolg haben.
  • Nutzen Sie für Pressemitteilungen das Internet. Über verschiedene Plattformen können Sie für sich (oder eine Agentur für Sie) Pressemitteilungen veröffentlichen. Die bekannteste Plattform in Deutschland ist derzeit Open PR. Aber auch andere kommen in Frage, am besten schauen Sie einmal bei Google oder Bing nach …
  • Veröffentlichen Sie Ihre Erfahrungen. Autorität und Autor hängen in der Wahrnehmung eng beisammen. Schreiben Sie eine wöchentliche (werthaltige!) Kolumne und bieten Sie diese Ihrer Tageszeitung an! Versuchen Sie aber nichts zu verkaufen, es geht hier um Ihre Bekanntheit! Und wenn Sie nicht schreiben können, schreiben Sie trotzdem und suchen Sie sich zur Nacharbeit ein Lektorat. Das kostet nicht viel und macht Ihr Tun professionell. Alles andere kommt nicht in Frage!
  • Halten Sie öffentliche Vorträge. Es gibt hierfür verschiedene Anlässe. Vereine suchen immer wieder spannende Redner für ihre Jahrestagungen. Verbände möchten ihren Versammlungen einen zusätzlichen Wert geben. Wer sich vor 20 oder vor 1.000 Menschen stellt und diese inhaltlich und menschlich von sich und seinem Know-how überzeugen kann, hat gegenüber dem Wettbewerb schon einmal die Nase vorn. Aber: Glauben Sie nicht, dass dies ohne Vorbereitung geht!
  • Nutzen Sie die kontaktfördernde Wirkung von Ehrenämtern. Engagieren Sie sich in für Ihre Zielgruppe(n) passenden Verbänden. Knüpfen Sie Kontakt zu den Personen, „auf die es ankommt“. Übernehmen Sie vielleicht sogar eine Führungsrolle.
  • Feilen Sie an der Attraktivität Ihres Leistungspakets. Was genau möchten Sie welchen Kunden für Leistungen und Zusatzleistungen bieten? Wie werden Sie diese bekannt machen? Ist Ihr Leistungspaket wirklich etwas Besonderes? Bieten Sie tatsächlich „Wertvolles“?
  • Sorgen Sie dafür, dass Sie ANGENEHM ANDERS wahrgenommen werden. Verschwinden Sie mit all dem, was Sie tun, nicht in der Masse. Hier geht es um Sie, um eventuelle Mitarbeiter, um Ihre Geschäftsräume, um Ihre Außenwirkung, um Ihre geschäftliche Korrespondenz, …

Unternehmer sein heißt denken, bis es weh tut!

Grüße aus Stuttgart sendet Ihnen
Ihr Steffen Ritter

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